Ich wurde am 23. Juli 1964 als Christine Maria Argendorf in Braunschweig geboren und wuchs in Hannover und Garbsen auf.
Im Alter von 12 Jahren ging ich ein Jahr lang brav zum Gitarrenunterricht, und bekam nach dieser Zeit genau die drei Songs hin, die damals jeder nach einem Jahr Unterricht spielen konnte: Blowing in the Wind, House of the Rising Sun und Where Have All the Flowers Gone.
Im Nachhinein frage ich mich, ob es zu der Zeit überhaupt noch andere Songs gab...
Als ich schließlich damit begann, meine Mitschüler bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit dem Erlernten zu erfreuen, schlug die anfängliche Begeisterung jedoch schon bald in feindselige Genervtheit um.
Irgendwie waren sie im Gegensatz zu mir der Meinung, dass drei Songs für ein abendfüllendes Programm nicht so ganz ausreichen.
Diese ablehnende Haltung kränkte mich dermaßen, dass ich die Arbeit an einem vierten Song unverzüglich einstellte und die Lust am Musizieren verlor.
Bis ich im Alter von 19 Jahren Wolfgang traf ...
Er war fast 10 Jahre älter als ich, und hatte Zeit seines Lebens scheinbar nie etwas anderes gemacht, als Musik. Und so schlich sich in den ersten Jahren unseres Zusammenseins meine alte Liebe zur Musik wieder zunehmend in mein Leben.
Als die Gründung einer neuen Band ins Haus stand, begann ich nebenbei damit, Keyboards zu üben. Dieses denkwürdige Ereignis wurde in der Chronik sogar mit exaktem Datum festgehalten: am 21. September 1988 erzeugte ich meinen ersten Ton auf einem Tasteninstrument.
Das Keyboardspiel machte mir großen Spaß und das Repertoire wuchs stetig.
Im Juni 1989 schließlich wurde dann die Band »Casa Blanca« aus der Taufe gehoben wurde, mit der wir am 18. März 1990 unseren ersten öffentlichen Auftritt im legendären »Vier Linden« in Hildesheim hatten.
Mit »Casa Blanca« strebten wir ein allgemein recht hohes musikalisches Niveau an.
Besonders schön waren die Momente, in denen ich vom Klang eines echten 5-stimmigen Chorsatzes (Chattanooga Choo Choo u. ä.) eine Gänsehaut bekam.
Ich liebte diese Chöre, und so nahm ich zwischenzeitlich ein Jahr lang Gesangsunterricht.
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TV-Gig im Kuppelsaal: fancy Dan |
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In der kurzen Zeit von 1990 bis 1994 gab es jedoch leider immer wieder zahlreiche, grundlegende Veränderungen in der Besetzung.
Schließlich zwangen uns die ständigen Wechsel im Line-Up zur Aufgabe der Band und wir gründeten 1995 ein kleines, überschaubares und recht erfolgreiches Trio: fancy Dan.
Mit dieser Formation hatten wir von 1999 bis 2002 ein paar Fernsehauftritte in Samstag-Abend-Shows des NDR, und sind nach wie vor gemeinsam unterwegs.
So schön wie diese größeren Gigs auch sind... - der Aufwand der betrieben werden muss, um auch nur eine Stunde Musik zu machen, ist oftmals gigantisch.
Also war es wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis in uns wieder das Verlangen aufkam, gänzlich »back to the Roots« zu gehen und eher unkomplizierte »Koffer-auf-und-los-geht's-Gigs« zu spielen: ganz ohne Verstärkung, rein akustisch, Haus-Musik in bester Bedeutung - in der Küche, im Wohnzimmer, im Garten ...
Mittlerweile bedienen wir uns zwar bei Bedarf auch wieder der Unterstützung einer kleinen, aber extrem feinen PA, aber grundsätzlich ist die pure, handgemachte Musik am ehesten mein Zuhause.
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Mullin Dhu - The Dark Mill |
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So sang ich auch von 2005 bis Mitte 2008 in der Irish-Folk-Formation
Mullin Dhu und entdeckte dort in dieser Zeit meine Liebe zur irischen Rahmentrommel, der Bodhrán.
Ab Juli 2008 hatte ich einige Unterrichtsstunden bei der wirklich fantastischen Bodhrán-Spielerin
Astrid Heldmaier sowie dem absolut unglaublichen
Rolf Wagels.
Zunehmend setze ich die Bodhrán neben den anderen Percussionsinstrumenten auch beim SONGLINER ein, und bin immer wieder erstaunt, welche Vielfalt an Tönen aus diesem kleinen, doch eher unscheinbaren Instrument herauszuholen sind...